Grüne diskutieren erste Teile ihres Wahlprogramms

Im Rahmen einer gut besuchten Mitgliederversammlung in der Villa Van Delden diskutierten die Ahauser Grünen mit Gästen vom NaBu und Fridays for Future die ersten drei Themenblöcke ihres Wahlprogramms zur Kommunalwahl: Umwelt, Klima, Energie, Mobilität und Verkehr sowie Stadtentwicklung und Wohnen standen auf dem Programm des Grünen Treffens.

Dietmar Eisele und Gisa Müller-Butzkamm, Vorsitzender der Grünen Ahaus führten gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten Jens Steiner, der als Koordinator des Programm Prozesses der Ahauser Grünen fungiert, durch die Diskussion. Insbesondere freuten sich die Grünen über die Zustimmung der Vertreter*innen von Fridays for Future zum Entwurf des Abschnitts des Wahlprogramms zum Klimaschutz. Die Grünen debattierten rege über den bisherigen Programmentwurf und ergänzten zusätzliche Ideen und Forderungen für die zukünftige Gestaltung von Ahaus und seinen Ortsteilen.

Zudem stellte sich der neue Technische Beigeordnete der Stadt Ahaus, Thomas Hammwöhner, dem Grünen Ortsverband vor und präsentierte die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs zur Neugestaltung der Wallstraße. Diese stießen bei den Grünen grundsätzlich auf positives Echo. Wichtig war den Grünen, dass der Baumbestand in der Wallstraße erhalten bleibt und zusätzliche Flächen im Zuge der Umgestaltung entsiegelt werden. Auf großes Interesse stieß die Idee die Wallstraße künftig als Shared Space zu gestalten. Shared Space ist eine Planungsphilosophie, mit der sich vielfältige Nutzungsansprüche an den Straßenraum besser vereinen lassen. Sie wurde in den Niederlanden entwickelt und dient der Verkehrsberuhigung durch eine andersartige Verkehrsraumgestaltung, die auf der Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer beruht.

„Lebendige öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität machen Städte lebenswert,“ betonte Dietmar Eisele. Die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs böten eine „sehr gute Grundlage“, auf der die weiteren Planungen nun folgen können. Dabei müsste allerdings auch die Bevölkerung eingebunden werden, so dass alle Ahauser*innen die Gelegenheit haben, ihre Ideen zur Gestaltung der Innenstadt mit einzubringen.

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