viele Schülerinnen werden in Grundschulen und in weiterführenden Schulen mit unterschiedlichen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten inklusiv beschult. Dabei waren und sind sie auch weiterhin durch den Lockdown und den Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen zu Hause mehr betroffen als andere Schülerinnen. Da die Unterstützung beim Lernen und die sozialen Kontakte durch Lehrkräfte, Schulbegleiter*innen und die heilpädagogischen Tagestätten über einen längeren Zeitraum gefehlt haben, ist davon auszugehen, dass Entwicklungsdefizite entstanden sind.
Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Anfrage:
- Die Verwaltung erstattet Bericht, inwieweit eine inklusive Beschulung, insbesondere die sonderpädagogische Unterstützung, während des Lockdowns möglich war und ist.
- Die Stadt berichtet über die aktuelle Situation und die Verfassung der inklusiv beschulten Schüler*innen.
- Die Verwaltung berichtet, inwieweit die Schülerinnen und ihre Familien von der Schulsozialarbeit sowie den Schulbegleiter*innen während des Lockdowns unterstützt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Gisa Müller-Butzkamm
Dietmar Eisele

Artikel kommentieren